Irgendwann Ende der Neunziger, in einer Wohnung in der Herzog-Heinrich-Straße, wo ein Typ im Erdgeschoss mit der Gasflasche kochte, haben ein paar Leute angefangen, Software zu bauen. Nicht weil sie einen Businessplan hatten. Sondern weil sie nicht aufhören konnten.
Die Sessions liefen nie. Das Geld war immer knapp. Aber samstags um halb drei kam der Mick — und dann war alles gut.
Das hier ist keine Firmengeschichte. Es ist eine Erinnerung an die Menschen, die Orte und die Momente. An Dinge, die man erst Jahrzehnte später richtig sieht.
Jeder einzelne eine Nummer für sich. Zusammen etwas, das man nie wieder so gefunden hat.
München hatte damals andere Mieten. Und wir hatten andere Maßstäbe.
Manchmal trifft man den Magnum beim Spazierengehen. Telefoniert mit dem Holger. Trinkt mit dem Hasi einen Kaffee im Sommer. Der Ippen. Alexens Mam. Die Theresienhöhe.
Man hat es immer gesucht. Immer. Dieses Gefühl, wenn die Sessions zwar nicht liefen, aber man trotzdem wusste: hier passiert was, das es noch nie gab.
Jetzt hockt jeder an seinem PC und codet vor sich hin. Aber die Geschichte — die lebt.